Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung – Test und Erfahrungen 2018

Das Leben birgt viele verschiedene Risiken. Es gibt einige Risiken, die jeder selbst tragen kann oder muss, aber es gibt auch Risiken, die für einzelne Menschen oder Familien nicht mehr allein zu tragen sind. In so einem Fall ist es ratsam, einen kompetenten und solventen Partner einzuschalten, um das Risiko tragbarer und erträglicher zu machen. Vorsorge ist und bleibt in diesem Zusammenhang wichtig. Ein besonderes Augenmerk ist dabei auf Risiken zu legen, die plötzlich und unerwartet auftreten können. Neben dem Risiko, einen Unfall zu erleiden, ist der eigene Tod die größte Bedrohung. Das Todesfallrisiko steht also an vorderster Stelle. Während in früheren Zeiten Risikolebensversicherungen meist aus speziellen Gründen abgeschlossen wurden, um z.B. Kredite- oder Darlehen abzusichern, so werden in der heutigen Zeit,
in der die kapitalgedeckten Lebensversicherungen immer mehr an Bedeutung verlieren, Risikolebensversicherungen einen völlig neuen Stellenwert einnehmen.
Es wird in Zukunft ganz normal sein, seine Familie oder Hinterbliebenen mit einer Risikolebensversicherung in ausreichender Höhe abzusichern.

Wie teuer ist eine Risikolebensversicherung?

Zu sterben kann eine ganze Menge Geld kosten. Neben den Beerdigungskosten, die sich mit den einzelnen Bestandteilen schnell im hohen 4-stelligen Bereich bewegen können, sind die Hinterbliebenen auch finanziell für den Ernstfall abzusichern. Es ist daher im höchsten Maße notwendig, an dieser Stelle des Lebens Verantwortung zu tragen und Vorsorge zu betreiben.

Stellt sich also die Frage, welche Art von Absicherung in Frage kommt. Die Auswahl ist nicht schwer, denn es gibt grundsätzlich nur zwei verschiedene Produkt-Gruppen, die in die engere Wahl kommen. Es handelt sich dabei um die Risikolebensversicherung und die Sterbegeldversicherung. Die Sterbegeldversicherung ist speziell für die voll umfänglichen Kosten der Bestattung konzipiert und bewegt sich in der Größenordnung von 3.000,- bis 10.000,- Euro Versicherungssumme. Und sie hat einen ganz extrem wichtigen Bestandteil: Jedermann kann eine Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitsprüfung abschließen.

Und wie steht es mit der Gesundheit? Kann man auf eine Gesundheitsprüfung verzichten?

Damit sind wir schon bei einem ganz wichtigen Merkmal. Ein ganz wesentlicher Punkt im Bereich der Risikolebensversicherung ist der Gesundheitszustand. Wenn man jung und gesund ist, dann ist diese Art der Vorsorge überhaupt kein Problem. Dann muss man ja auch keine Gesundheitsprüfung scheuen. Angesichts der Tatsache, dass sich inzwischen wegen der schlechten Ertragslage am Finanzsektor immer mehr Versicherungen aus der Kapitallebensversicherung verabschieden, ist die Risikolebensversicherung deshalb auch schon in jungen Jahren nahezu unverzichtbar.

Jugend und Gesundheit sind außerdem zwei Grundvoraussetzungen, die bei den Versicherungsgesellschaften gern gesehen werden. Die in jungen Jahren frühzeitig abgeschlossene Risikolebensversicherung sichert die günstige Prämie zeitlebens und schützt dauerhaft vor dem Todesfall-Risiko.

Je älter der Mensch wird, desto häufiger ist das Risiko, dass eine schwerere Krankheit aufgetreten ist, und somit wird die Möglichkeit, eine Risikolebensversicherung abzuschließen, immer schwerer. Wie heißt es so schön: „Wenn ein Haus erst brennt, kommt niemand mehr mit einer Schutzversicherung.“ Wobei wir beim Thema wären: Eine Risikolebensversicherung ohne Prüfung des Gesundheitszustandes abzuschließen ist zurzeit fast nicht mehr möglich.

Und das bedeutet wiederum, dass es extrem wichtig ist, sich vor Abschluss einer solchen Versicherung, genauestens am Markt umzusehen. Es gibt Gesellschaften, deren Gesundheitsfragen auf ein Mindestmaß beschränkt sind und die nach der Beurteilung der gegebenen Antworten den gewünschten Versicherungsschutz gewähren, auch wenn sie vielleicht einen Risikozuschlag verlangen müssen. Lieber einen angemessenen Risikozuschlag akzeptieren und mit gutem Gewissen abgesichert sein, als so ganz ohne Vorsorge dazustehen.

 

Woher bekommt man die notwendigen Informationen?

Um die richtige Entscheidung treffen zu können, sind vertrauenswürdige Informationen wichtig. Diese Informationen zu bekommen ist auch nicht schwer. Gerade hier im Internet gibt es zum Beispiel die verschiedensten Vergleichsportale, die verhältnismäßig neutral zusammengetragene Informationen anbieten.

Hier werden alle Zusammenhänge und alle Themenbereiche umfassend behandelt. Auch die Anbieter von Vorsorgeverträgen selbst bieten auf ihren Webseiten sehr detaillierte Informationen an, um dem Interessenten die richtige Entscheidung zu erleichtern.

 

Der Vertragspartner sollte kein Risiko sein

Ja, das ist so. Der jeweilige Vertragspartner sollte kein Risiko darstellen. Das gilt natürlich für beide Seiten. Der Versicherer möchte wissen, mit wem er es zu tun hat, der Kunde möchte das gute Gefühl haben, seine Vorsorge in gute Hände gelegt zu haben. Der Antragsteller beantwortet also wahrheitsgemäß die gestellten Fragen im Online-Portal des zukünftigen Versicherers und der Versicherer stellt über die fachlichen Fragen hinaus auch die Informationen zur Verfügung, die den Abschluss erleichtern. Verbraucherberatungen und andere Interessenvertreter für Kunden prüfen die Gesellschaften von Zeit zu Zeit und geben dann Bewertungen für den Verbraucher ab. Oft ist das verbunden mit Zertifikaten oder Auszeichnungen für die geprüften Firmen. Auch Kundenmeinungen sind eine wertvolle Entscheidungshilfe, denn hier geben andere Kunden Auskünfte über ihre selbst gemachten Erfahrungen und bewerten den zukünftigen Vertragspartner.

 

Kann der Vertrag auch im Internet abgeschlossen werden?

Nachdem die Bewertungen von Experten und die Erfahrungswerte von Kunden eingehend studiert worden sind, kommt nun der entscheidende Punkt. Alle relevanten Kriterien sind geprüft worden und so haben sich dann zwei oder drei Partner herauskristallisiert, die in die engere Wahl kommen. Zugegebener Maßen ist der Preis für den Beitrag sicher ein wichtiges Merkmal für die Kaufentscheidung. In diesem Zusammenhang sei noch erwähnt, dass es bei einigen guten Gesellschaften Rabatte oder Boni auf den normalen Beitrag gibt. Bonifikationen können über einen Todesfall-Bonus gewährt werden und erhöhen in so einem Fall die Todesfallsumme. Noch besser können allerdings Sofort-Rabatte sein, die sich sofort auf die Beitragshöhe auswirken.

Wenn die Entscheidung dann gefallen ist, kann die Zusatzversicherung relativ leicht im Internet online abgeschlossen werden. Die Anträge sind übersichtlich aufgebaut, Hilfe-Funktionen erklären bei Bedarf noch einzelne Punkte und Aspekte, und wenn doch noch eine Frage übrig geblieben sein sollte, kann in vielen Fällen eine Online-Hilfe-Hotline angerufen oder per E-Mail kontaktiert werden.

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